Der Weg zur eigenen Hühnerzucht

Ein leckeres frisches Frühstücksei am Sonntagmorgen ist für viele ein Genuss. Bei einigen Nachrichten aus den Medien über schreckliche Verhältnisse in der modernen Hühnerzucht, kann der Appetit jedoch schnell wieder verschwinden.

Eine Möglichkeit ist es natürlich bei dem Landwirt Ihres Vertrauens Eier von glücklichen Hühnern zu kaufen. Wer jedoch auf Nummer sicher gehen will, kann natürlich, wenn genug Platz im Garten vorhanden ist, ein paar eigene Hühner halten. Wichtig ist es sich vorab gründlich über das Thema Hühnerzucht zu informieren.

Auch die Absicherung des Geheges sollte man bedenken, denn gerade auf dem Land kann es schnell passieren das ein Fuchs oder ein anderer Räuber vorbeischaut.  Hier können Sie Zäune aller Art finden.

 

Was sollten sie als erstes Planen


Gerade dann, wenn Sie vorher selbst noch keine Hühner gehalten haben, sollten Sie sich als erstes Gedanken über einen geeigneten Platz machen. Je nachdem wie viele Hühner Sie sich anschaffen wollen, benötigen Sie mehr oder weniger Platz.

Generell kann man sagen, dass man pro Huhn 20 m² Auslauffläche einplanen sollte. Sinnvoll ist es einen gesonderten Bereich für die Hühner im Garten anzulegen. Man kann sie natürlich auch tagsüber frei im Garten laufen lassen, allerdings nehmen die Tiere keine Rücksicht auf Ihre Gemüse- und Blumenbeete. Nachts halten sich die Hühner gerne in einem geschützten Stall auf.

Hierbei kommt es nicht darauf an, dass dieser besonders gut aussieht den Hühnern ist dies egal. Wenn Sie besonders preiswert einen Stall bekommen möchten und ein wenig handwerkliches Geschick aufweisen, können Sie sich durchaus selbst ans Werk gehen. Im Inneren des Stalls sollten Sie Sitzstangen anbringen und immer frisches Wasser bereitstellen. Da die Hühner den Stall meist nur nachts oder zum Schlafen nutzen, müssen Sie hier nicht ganz so viel Platz pro Huhn einplanen.

Welche Hühnerrasse darf es sein?


Wenn Sie das Gehege und den Stall vorbereitet haben, können Sie sich Gedanken darüber machen, welche Hühnerrasse es denn sein soll. Auf Kleintiermärkten gibt es eine große Auswahl an unterschiedlichen Arten. Für einen Hühnerneuling eigenen sich besonders alte Rassen gut, da diese sehr pflegeleicht sind und wenige Ansprüche stellen.

Wer neben vielen Eiern auch Wert auf einen guten Fleischansatz des Huhns legt ist mit der Sorte Sussex gut beraten.  Ein guter Eierproduzent ist das Weiße Leghorn mit ca. 300 Eiern. Weitere sehr beliebte Rassen sind Brahma, das Seidenhuhn und auch das Vorwerkhuhn.

Wenn Sie sich für die perfekte Art entschieden haben, stellt sich noch die Frage ob Sie einen Hahn benötigen. Zwar legen Hühner auch ohne die Anwesenheit eines Hahns in der Gruppe Eier, allerdings hat dieser auch noch andere Aufgaben in der Hühnerschar. Der Hahn kümmert sich um seine Hennen, er beschützt und beruhigt diese und sorgt für ein entspanntes  Zusammenleben.


Mit der Anschaffung und dem Aufbau eines entsprechenden Geheges ist es natürlich nicht getan. Die Hühner benötigen täglich frisches Futter und Wasser. Die Eier sollten Sie auch täglich einsammeln, damit diese nicht zu lange im Stall liegen. Außerdem sollten sie den Stall regelmäßig ausmisten. Idealerweise alle zwei bis drei Tage, so können Sie auch unangenehmen Geruch im Hühnerstall und im Garten vermeiden.

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